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Symi-Stadt

Rund um den malerischen Naturhafen führt ein breiter Weg, entlang an imposanten Gebäuden. Hier haben sich die meisten Restaurants, Cafés, Bars und Geschäfte angesiedelt. Das Bild wird geprägt von neoklassistischen Häusern. Eindrucksvoll ist die Agios Jiannis Kirche, aus dem Jahre 1838 und deren Friedhof, mit Gräbern, die typisch für das 19. Jahrhundert sind. Die Hafenseite, die dem Kastro gegenüber liegt, heißt Mouragio. Dort haben sich alle Gebäude des öffentlichen Dienstes, wie Post, Hafenverwaltung usw. angesiedelt. Fast den ganzen Tag über kann man die Fischer beobachten, wie sie ihre Netze flicken und dieselben zum trocknen aufhängen, um nachts wieder auf das Meer, zu fahren. Wenn die Sonne über Symi untergeht, gibt es kaum einen romantischeren Platz als hier.

Am Hafenkai rechts vom Zollamt, befindet sich der Platz der Treppen. Dort beginnen die 500 steilen Stufen der ''Kali Strada" was soviel heißt wie gute Straße. Diese führt hinauf nach Chorio, welches damals der Ort des Geschehens war. Sollten ihnen, die Stufen, zu steil und in der Sommerhitze zu anstrengend sein, können Sie die Chorio auch mit dem Bus oder dem Taxi erreichen. Die Treppe ist gesäumt von prächtigen Herrenhäusern aus der neoklasssitischen Zeit. Diese Bauten sind Zeugen des Reichtums der Insel. Im Herzen der Chorio enden die Stufen in einem Netzwerk aus engen Gassen, bis hinauf zum Castro. Die Häuser in der Chorio, sind im Gegensatz zu denen entlang der Kali Strada im ägäischen Stil erbaut - würfelförmig angeordnet und weiß gestrichen.

Gelegen in einer großen, sandigen, hufeisenförmigen Bucht, befindet sich das Kloster Panomithies. Die bekannteste Kirche der Insel. Die erste Kirche wurde hier schon um 450, nahe der Ruine eines Apollotempels, gebaut. Dieses Kloster ist seit je her Wallfahrtsort für Seefahrer, in der Ägäis. Der Erzengel Michael Panomities ist der Schirmherr der Insel Symi, und der Beschuetzer der Seefahrer. - Das Kloster, ist eine kunstvolle Verbindung, zwischen weltlichen Dingen und dem religiösen Glauben. Um das Kloster herum haben sich einige Läden und Cafés angesiedelt. Unmittelbar neben dem Eingang des Klosters, befindet sich ein Glockenturm im Barockstil. Innerhalb der Kirche befindet sich ein antiker Tempel, mit kunstvollen Holzschnitzereien.

In der Blütezeit hatte Symi ca. 20.000 Einwohner. Während  der türkischen Besatzung, bauten die Symiaker ihre Geschäfte weiter aus. Die Schiffe Symis, die erfahrenen Seemänner, das Brot welches hier gebacken wurde, der Fischfang und die Schwämme, waren für die Türken von großer Wichtigkeit. Somit hatten die Einwohner Symis während der Besatzungszeit viele Privilegien, die andere (z.B. die Rhodier) nicht hatten. Mit der Eroberung der Dodekanesinseln (1912) von den Italienern, ging die Blütezeit Symis zu Ende. Ein weiterer Grund waren die Dampfschiffe, die bald die Meere beherrschten, und die Segelschiffe verdrängten.
Nach Jahrhunderte langer Blüte begann das Leben auf der kleinen Insel, zu stagnieren. In dieser Zeit wanderten viele Symiaker nach Rhodos, auf das Festland, nach Amerika und Australien aus. Heute leben nur noch weniger als 3.000 Menschen auf der Insel.

Symi ist nur auf dem Seeweg zu erreichen. Es gibt tägliche Schiffsverbindungen ab Mandraki-Hafen, Rhodos. Abfahrt ist 09.00 Uhr - Rückkehr gegen 17.00 Uhr. Jeden Montag, Mittwoch und Freitag mit Symi Express ab Faliraki, Rhodos.

GA Ferries, Dane Ferries und der Dodecanisos Express verbinden die Insel mit dem griechischen Festland und den anderen Inseln in der Dodekanes.

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